Ein Monat hat das jetzt gebraucht, seit ich Chiltepin ausgesät hatte, bis ich über die Keimung berichten konnte. Schon so seine Zeit, die der Chiltepin braucht…

Die Bedingungen waren vielleicht nicht ideal; es gab gleich einmal einige kühle Tage.

Die Töpfe weiter nach oben im Glashaus zu stellen, wird wahrscheinlich schon geholfen haben – dafür aber konnten sie dadurch, wenn es warm war, auch wieder schneller austrocknen…

Nicht Chiltepin

Zunächst also hat, nach ca. 2 Wochen, mal Bird Ají gekeimt. Zwar auch ein “Vogelchilli” das einigermassen wild ist, aber kein Chiltepin.

Danach kam dann Charapita.

Auch nahe an Wildformen, auch kein Chiltepin. Und davon hatte ich, weil ich kaum mit guter Keimrate gerechnet hatte, einfach eine Menge an Samen ausgesät.

Endlich Chiltepin

Es hat dann wirklich bis in die letzten ca. 3 Tage eines Monats gedauert, bis endlich Chiltepin gekeimt hat.

Und das war zuerst einmal ein Same vom Chiltepin amarillo, der wahrscheinlich verkreuzt ist.

Resultate

Aktuelle Zahlen also, um ein wenig statistisch zu werden:

  • 3 Sämlinge von Chiltepin amarillo (davon eben einer der wahrscheinlich verkreuzte)
  • 4 Sämlinge von Cappuccino Chiltepin
  • 9 Sämlinge von Sonoran Chiltepin
    (Von denen hierüber waren es insgesamt 30 Samen, die ich je “Sorte” ausgesät habe; von den folgenden waren es 15 Samen je)
  • 2 Sämlinge vom Chiltepin, der als 2019 geerntet markiert ist
  • 6 Sämlinge von den Chiltepin, wo ich zwei verschiedene Typen zusammengemischt habe
  • Null von den XS-Chiltepin (wobei ich meine, den einen Tag später, an dem ich dies jetzt schreibe, habe ich einen Keimling gesehen)
  • Null von den Samen, die ich “frisch” von der noch lebenden Pflanze mit eingetrockneten Früchten drauf genommen hatte

Also, man merkt, unmöglich ist der Chiltepin-Anbau nicht. Ganz einfach ist er aber ebenso wenig!