Chiltepin FAQ

1.) F: Ich habe gehört, Chiltepin sind kaum zum Keimen zu bringen. Stimmt das?

A: Es ist nicht unwahr, da echte, wilde Chiltepin (C. annuum var. glabriusculum) noch Samenruhe zeigen. Will man sie nicht gerade an seine Sittiche verfüttern und dann nach der Behandlung durch deren Verdauungstrakt wieder herauskratzen, reicht es aber auch den Saatgutschalen genügend Wärme – und Zeit! – zu geben.

2.) F: Chiltepin kommen doch aus der Wüste, da brauchen sie doch wohl mindestens so viel Sonne wie die anderen Chillis?

A: Es hält ihnen zwar niemand einen Sonnenschirm, aber sie platzieren sich selbst unter Schattenbäumen. – Chiltepines mögen und vertragen nämlich kein direktes Sonnenlicht.

3.) F: Da habe ich endlich ein Chiltepin-Pflänzchen, aber es wächst sehr langsam. Ist das normal?

A: Anfänglich ja, später aber ein Zeichen für entweder einen zu kleinen Topf und/oder (noch mehr) für nicht-optimale Bedingungen (zu viel Sonne, zu wenig Luftfeuchtigkeit). Die typische Höhe kann allerdings zwischen 30 cm und knapp 2 m schwanken!

4.) F: Mein Chiltepin produziert endlich Früchte, diese sind aber länglich. Kann das stimmen?

A: Solange die Früchte noch der Pequin-Form (dem Fruchttyp Pequin) entsprechen, kann das bei manchen „Sorten“ schon stimmen (z.B. Tarahumara-Chiltepin). Sind die Früchte jedoch noch länger oder breiter, dann hat es sich entweder um eine Kreuzung oder eine andere Sorte als einen Chiltepin gehandelt.
Der eigene Chiltepin-Fruchttyp allerdings beschreibt die sphärischen, Erbsen-ähnlichen Früchte.

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