5.16.2008

Betäubung mit Chilli

... und weiter geht es mit der bunten Welt der Forschung:
Das Betäubungsmittel das nicht betäubt weil es nicht in die Schmerzrezeptoren kann, plus Capsaicin das die betreffenden Kanäle öffnet so dass das Mittel hinein kann... voila, selektive Ausschaltung von Schmerz.

Nun ja, ganz so einfach ist es wohl doch nicht; zumindest auf die Idee zu kommen hat ja doch ein wenig gedauert.

Quelle: www.orf.at "Zahnarztspritze mit Chili"

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5.13.2008

Scoville-Messung

Chillischärfe wird mit Scoville-Einheiten gemessen.
Wobei das "Messen" so eine Sache ist: Entweder man misst tatsächlich, durch eine Flüssigchromatographie (HPLC) die einigermassen aufwendig und teuer ist aber den Gehalt an Capsaicin (bzw. Capsaicinoiden, den Stoffen die Chilli scharf machen) genau bestimmt, oder man bedient sich menschlicher Tester (das nennt sich dann "organoleptische" Methode), was nicht sonderlich zuverlässig bzw. genau ist.

Aber auch hier geht die Forschung weiter:
Der jüngste Streich, von Wissenschaftern der Universität Oxford, ist eine Messmethode die elektrochemisch mit Hilfe von Kohlenstoff-Nanoröhren arbeitet. Die veröffentlichte Studie dazu ist erst ein sogenannter proof-of-concept, beweist also nur das die Sache funktioniert. Dennoch ist es interessant, es könnte auf dieser Basis nämlich ein günstiger und doch wirklich messender Sensor gebaut werden...

Die Studie: Carbon nanotube-based electrochemical sensors for quantifying the heat of chilli peppers: the adsorptive stripping voltammetric determination of capsaicin

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