12.11.2005

ChilliSchokoGebäck-Rezept

Nach diesem Rezept waren die im Workshop angebotenen Muffins gemacht (im wesentlichen jedenfalls: meine Schokolade hat weniger Prozent Kakaogehalt, darum hatte ich mehr davon und weniger vom Zucker genommen, ausserdem etwas des Zuckers mit Rohrzucker bzw. braunem Zucker ersetzt).

Eigentlich war das ein Brownie-Rezept, mit Backpulver wird es aber ein Schokokuchen, Muffins/Napfkuchen lassen sich netterweise ebenso gut damit machen (aber Vorsicht, nur halb füllen - der Teig geht ziemlich stark auf, besonders umso kleiner die Form ist).

Zutaten:
  • 250g Butter
  • 250g Schokolade (mit 70% Kakaogehalt)
  • 500g Zucker
  • 6 Eier (groß)
  • 1 Packerl Vanillezucker
  • 300g Mehl
  • 1 TL Backpulver (oder nicht wenn Brownies daraus werden sollen)
  • Chilli nach Geschmack, Empfehlung: Mole-Mischung, d.h. hauptsächlich Ancho, etwas Mulato und Pasilla, lässt sich aber natürlich variieren - es sollte dabei um die Aromen gehen, nicht um das "Verbrennen" der Geniesser

Zubereitung:

Butter und Schokolade werden geschmolzen (entweder separat um Anbrennen zu verhindern oder schön langsam, unter Umrühren sobald alles zu schmelzen anfängt).

Zucker, Eier und Vanillezucker verrühren, cremig schlagen.

Die flüssigen Mischungen - wenn man es verwendet mit dem Backpulver, das ist auch der Zeitpunkt für das Hinzufügen des Chilli - zusammenmischen bis sie eine einzige Creme sind, dann das Mehl mit hineinmischen (da wird es dann anstrengend mit dem Rühren...).

In (ich empfehle: mit Backpapier ausgelegte) Form einfüllen (oder in Muffinförmchen wenn man solche daraus machen will).

Backen bei 180°C im vorgeheizten Backrohr für ca. 30 min.

Halten einige Tage, ist frisch nicht schlecht, am zweiten Tag aber eher noch besser ("chewy", wie auch immer man das übersetzen soll - wie gesagt hätte das ja eigentlich ein Brownierezept sein sollen).

Enjoy!

12.07.2005

Chilli & Schokolade, die erste


Beobachtungen zu meinem "Chilli, Schokolade und Stimmung(en)"-Workshop
(19. November 2005 - man, wie die Zeit vergeht).

Faszinierend.
Ich hatte vieles bedacht, aber nicht wirklich dass ich fast nur "Chillimeister" ansprechen wuerde. Dementsprechend sind nahezu alle gleich einmal in die Hotsauces von Toni (MoPeppers) eingetaucht und haben danach praktisch keine Schärfe mehr geschmeckt (okay, keine in der Schokolade...)!

Bezeichnend war, dass die Domori "Chili"-Schokolade beim Plaudern von mehreren der Anwesenden als eine bekannte Sorte, die gut scharf ist, beschrieben wurde (die gerade mal ein klein wenig scharf ist), während die zum Test verwendeten Schokoladen als praktisch gar nicht scharf empfunden wurden. Dabei ist die Venchi "Peperoncino" eindeutig schärfer...

Ein Fazit zum Schokoladetest wird damit klar... Vergleichbar war das alles nicht wirklich.
In der Abbildung ist die Sache in ein Schulnotensystem übertragen, das heißt es geht von Note 1 bis Note 5 für die verschiedenen Kategorien. - Das einzige was sich wirklich sagen lässt: Geschmäcker sind unterschiedlich.

Noch dazu war - es ging nicht anders - von Cowgirl Chocolates nur eine Espresso-Schokolade in der Verkostung (die, wie mir scheint, nicht zugesagt hat). Und ich gebe zu, ich musste feststellen dass die Schokoladen auch noch untereinander wechselwirken... Zuerst eine weniger scharfe, dann eine scharfe kann die scharfe umso schärfer erscheinen lassen (schärfer als man sie sonst empfinden würde). Das ganze geht, wie schon erwähnt, wohl auch umgekehrt dank der Hotsauces...

Klingt jetzt alles ein wenig negativ?

Nein, das (so hoffe ich jedenfalls auch für die anderen) nun auch wieder nicht.
Es war hoffentlich informativ, wir hatten sehr nette Gespräche (die Räumlichkeiten sind damit endlich ihrer Nutzung zugeführt worden), meine "selbstgestrickte" Chocolate Habanero Chocolate ist sehr gut angekommen,...

Mein Fazit ist alles in allem also doch positiv, nur auf die Gewöhnung an Chillikonsum müßte man wohl noch mehr denken als ohnehin schon (was aber kaum zu machen wäre).

Nächstes Mal im Blog: Ein Nachtrag an Beobachtungen zu den Chillischokoladen von der Eurochocolate (Perugia) 2005 und bald auch mein Rezept für Chillischokokekse/-kuchen, vorausgesetzt ich finde es wieder ;-)

Nächstes Mal im Workshop: Sorten und Saatgut (im Februar 2006)

12.05.2005

Ein erstes Willkommen...

Ich möchte zwar nicht gerade täglich ein Blog schreiben, aber nun doch meinen Eintritt in die Blogosphere begehen... für manche Themen scheint dies einfach der wesentlich bessere Weg als ständig neue Seiten zur Website hinzuzufügen.

Zum Beispiel:
Erkenntnisse aus dem ersten, Chilli und Schokolade, Workshop werden sich hier in Kürze finden.

Also, mal sehen ob ich genug an Ergänzungen zum ChilliLabor zu sagen habe (wer mich kennt wird wissen, dass es daran wohl nicht unbedingt scheitert, eher schon an der Zeit)...
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