Neues Jahr, selbes Problem: Ich möchte immer gerne zeigen, was und wie ich anbaue – aber das macht so viel Arbeit, dass ich dazu nicht mehr komme, die Arbeit zu zeigen.

Jetzt aber!

Meinen Chillianbau habe ich wieder einmal „erst“ in der zweiten Februarhälfte für jene Sorten begonnen, denen ich dieses Jahr mehr Aufmerksamkeit widmen will.

Fokus-Sorten 2018

Chilli aus Hunan für den Austro-Hunan-Küchen-Hausgebrauch – sprich, für mein eigenes Kochen, grossteils nach Hunan-Art, mit Zutaten vorzugsweise aus dem heimischen (österreichischen) Garten – war dafür die Nummer 1.

Daneben, gleich wieder Poblano / Ancho. Unüblich, dass ich mexikanisches Chile anbaue, aber diese Sorte wäre wirklich schön, gut auch für Kombinationen mit Schokolade (wie ich sie beim Backen gerne nutze). Und sie reift so spät, dass ich letztes Jahr *nichts* davon reif bekommen habe.

Etwas Shishitou, jetzt wo ich diese auch in Japan (im Tempura, noch dazu) genossen hatte. Und Manganji als eine (für mich) neue japanische Sorte.

Gärtnern im Haus, Mitte März

Mitte März ging es dann damit weiter, mehr zu produzieren oder auszuprobieren.

Bei den vielen Versuchen, die ich mit verschiedenstem Chilli – und anderem – gemacht habe, da habe ich noch immer Saatgut von so manchem. So manchem von dem ich gar nicht mehr weiss, nicht wissen kann, ob es überhaupt noch keimen würde.

Also braucht es einen ausreichend frühen Beginn, um etwas werden zu können.
Einen ausreichend späten Beginn, falls zu viel davon etwas werden sollte (um das dann bald hinaus bekommen zu können und nicht beim Lichtmangel im Zimmer leiden zu lassen).

Und so ging es eben los, während es draussen noch kalt, drinnen dafür wenigstens an der warmen Heizung war…

Begonnen habe ich auch schon mit ein paar wenigen „Versuchsobjekten“ für die „Zutaten“ – wie ich hier bei meinen Anbauhinweisen alles nennen will, was nicht das hauptsächliche Chilli ist 😉

Die allermeisten von diesen Gemüsen und Kräutern sind allerdings etwas, was erst mit der Wärme in die Erde und zum Teil gleich hinaus kommt. Wofür es, während ich hier (Anfang/Mitte April) schreibe, auch schon wieder an der Zeit scheint!