Auf der Spur von Würze in Japan 5: Houzenji Sanpei, Osaka

Auf der Spur von Würze in Japan 5: Houzenji Sanpei, Osaka

Nach der ungeplanten Umleitung vom Kumano Kodo-Pilgerweg zum Instant Ramen Museum und zu wirklich würzigen Ramen von Ippudo war es an der Zeit, mit meinen Plänen weiter zu machen.

Wenn ich schon nicht weiter der Pilger auf einem spirituellen Weg sein konnte, dann zumindest der Essen-Suchende.

Was besser, in Osaka, als sich also näher mit Okonomiyaki zu beschäftigen?

Dazu ging es mit mir dann auch gleich in Osakas wohl wesentlichen Stadtteil fürs Ausgehen und Essen, Dotonbori.

Für Okonomiyaki, die Pfannkuchen Osakas, wird Houzenji Sanpei wärmstens empfohlen; es sah gut aus; also hin.

Die Gegend: Dotonbori

Dotonbori ist faszinierend.

Teils weitere, überdachte Strassen, vor allem aber schmale Gassen dazwischen, etwas rauhere Unterhaltung – mit Pachinko und Spielhallen, meine ich – und massenweise Lokale.

Ein wenig abseits (über die wesentliche Strasse dort) gibt es auch noch jede Menge Geschäfte (darunter das BIC Camera, wo ich mir eine Sony RX0 zulegte 😉 ).

Inmitten all dieser Unterhaltung und Völlerei liegt dann allerdings auch noch der Houzenji Tempel mit seinem moosbewachsenen Buddha (der eigentlich kein Buddha ist, sondern eine der göttlichen Wächtergestalten, usw., usf.).

Und ich hatte auch noch das Glück, genau dort vorbei zu gehen, als gerade eine Goma Kane Feuerzeremonie stattfand.

Houzenji Sanpei

Wie so viele der Lokale hier ist auch Houzenji Sanpei ganz schön klein und dementsprechend, je nachdem, wie man es betrachten will, eng beziehungsweise heimelig.

Ein paar Tische mit Stühlen, ein paar weitere Plätze gleich an der Küche, und das war’s.

An dieser Bar ist man besser vorsichtig! Der Platz gleich vor einem ist wie ein Tisch, aber gleich daran schliesst sich ein Teil, der praktisch noch zur Teppanyaki-Platte danach gehört und dementsprechend heiss ist!

Kitchen of Houzenji Sanpei, Osaka

Alleine, wie ich dort war, bekam ich immerhin schnell einen Platz an der ‚Bar‘, mit direktem Blick auf die Koch-Action. Und als Ausländer kam auch gleich einmal ein englisches Menü.

Okonomiyaki

Die Speisekarte empfiehlt einige mögliche Kombinationen für den Belag der „Pfannkuchen“ die man so bestellen kann oder nach eigenem Gutdünken machen lässt.

Ich wollte hier und jetzt nichts zu abenteuerliches, darum simplifizierte ich eine der Empfehlungen hin zu „nichts“ als einem Belag von Shrimp und Shiso.
Das war ohnehin schon interessant genug, baue ich doch einiges an Shiso und Verwandtschaft an, kenne es aber nicht als eine solche Hauptzutat.

Osaka: Okonomiyaki

Schon die Okonomiyaki-Basis besteht aus Mehl, Ei und Kohl (Kraut). Nicht gerade die leichtesten Zutaten. Zu einer ’simplen‘ Auswahl wie meiner kommt auch noch Katsuobushi (Flocken von getrocknetem Thunfisch) darüber, etwas Sauce…

Also, sagen wir es so: Wenn das ein Pfannkuchen ist, dann ist eine Hochzeitstorte ein Kuchen.

Es gibt genug obendrauf, ich weiss noch immer nicht, wie das alles jemals durch wurde und wie der Koch das jemals wenden konnte.

Aber gut, warum soll ich lange versuchen, alles zu erklären? Hier gibt es einen Blick auf die Okonomiyaki-Action:

Wesentliche Info

Houzenji Sanpei
(auf Japanisch: 法善寺 三平)

〒542-0071 Osaka Prefecture, Osaka, Chuo, Dotonbori, 1 Chome−7−9

Preise zwischen 1000-2000 JPY

Öffnungszeiten

  • Mo-Do 17:00-23:00
  • Fr 17:00-23:30
  • Sa 11:30-15:00 und 17:00-23:30
  • So 11:30-15:00 und 17:00-23:00

Sehr wenige Plätze.

Nur Cash



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