Lektionen in Matcha 1: Aromen-Lektionen von KitKat in Japan

Lektionen in Matcha 1: Aromen-Lektionen von KitKat in Japan

Wer sich für Essen, Aromen, „süsse Schärfe“ interessiert, hat sicherlich schon einmal etwas von der Vielfalt an japanischen KitKat gehört.

Wobei man nicht einmal sagen kann, dass Nestle eine Vielfalt an KitKat für den japanischen Markt produzieren würde, denn manchmal werden gewisse Geschmäcker davon sogar nur für gewisse Regionen und Geschäfte produziert!

Die Beliebtheit und Vielfalt dieser KitKat ist jedenfalls oft eine ziemliche Faszination für Nicht-Japaner, für die diese Süssigkeit nicht gerade japanisch ist – und irgendwie dann ja doch.

Japanische KitKat

Was ich auf meiner kürzlichen ‚Forschungstour‘ durch Japan in dem Zusammenhang besonders faszinierend fand, das war die Vielfalt schon alleine unter KitKat mit Matcha-Geschmack.

Matcha ist ein solcher Trend geworden, man scheint ihn allmählich überall zu finden. Manche Foodblogger wollen darüber schon nicht mehr schreiben, weil der Trend schon wieder vorbei wäre und ohnehin schon alles über Matcha bekannt wäre.

Ist es aber nicht. Und man kann das eben schon an den Matcha-aromatisierten KitKat in Japan feststellen.

Wie man im Video hören kann, habe ich auch andere Geschmäcker gefunden und ausprobiert, auch ohne Matcha. Hier möchte ich mich aber auf den Matcha und die Lektion daraus konzentrieren…

Matcha KitKat? Nicht einfach Matcha…

Wie sich herausstellte, gibt es eben nicht nur jene Matcha KitKat, die ich auch schon aus Hong Kong kannte.

Japanische KitKat mit Matcha
KitKat mit Matcha, von Moleson bis Itoh Kyuemon

‚Erwachsenen-Süsse‘

Diese Version ist nur einer der Geschmäcker unter den „Süssigkeiten für Erwachsene“, die in Japan angeboten werden und Uji Matcha verwenden. Hier ist der Geschmack ziemlich süss, aber es gibt durchaus ein Grünteearoma dahinter.

Von derselben Art an KitKat gibt es eine zweite Version mit koicha, dem „dicken“ Matcha. Dementsprechend ist der Geschmack auch wie Matcha, aber ein doch wesentlich stärkerer.

‚Kyoto Edition‘

In Kyoto, im Geschäft von Itoh Kyuemon, einem traditionsreichen Hersteller von Matcha, gab es dann auch noch eine Version von Matcha KitKat mit dem Matcha von eben jenem Produzenten.

Ich finde diese ein wenig zu nahe an dem „normalen“ Matcha KitKat, eventuell aber doch mit einem etwas weniger süssen und etwas runderen Aroma.

Dieser Eindruck könnte allerdings daran liegen, dass ich von einer Zusammenarbeit mit einer so traditionellen Marke Gutes erwarten würde…

Sakura Matcha und Moleson

In den KitKat-Geschäften an Flughäfen, welche sich als sehr gute Bezugsquellen für diverse KitKat-Aromen herausstellten, da gab es auch noch ein KitKat mit „Sakura Matcha“-Geschmack. Hier kombiniert sich ein florales Aroma (eben Sakura, Kirschblüten) mit Matcha; mir kommt diese Version wiederum milder und süsser vor.

In den Chocolatory und Flughafen-Geschäften gab es auch eine „Sublime“-Bar mit Matcha, welche dem Aussehen nach mehr Teeblätter enthält und recht stark nach Matcha schmeckt.
Hier lässt sich auch eine „Moleson“-KitKat finden, bei der auf einen Matcha-Riegel wie beim Sublime Matcha noch eine Schicht Milchschokolade mit Azuki-Bohnen und Yuzu (denke ich jedenfalls) kommt.

Von letzterer inspiriert gibt es auch „Alltägliche Luxus“-Miniriegel in manchen Supermärkten…

Also, Matcha KitKat. Aber nicht einfach Matcha KitKat, sondern ganze vier Versionen mit verschiedener Nutzung und Art von Matcha und weitere zwei Kombinationen von Matcha und anderen Aromen.

Und das ist eben bemerkenswert.

Starke Aromen, Unterschiede im scheinbar Gleichen

So wie ich, wenn ich in extremer Laune bin, „Es gibt kein Chilli“ argumentieren will, so gibt es auch keinen „Matcha“. Es gibt Matcha in verschiedenen Sorten und Qualitäten.

Schon bei den KitKat gibt es damit Unterschiede. Zugegeben, bei Süssigkeiten sind diese Unterschiede nicht so extrem, aber auch das ist schon ein Anfang. Und dementsprechend interessant fand ich es, diese verschiedenen Versionen zu sehen.

Verwendet man Matcha-Pulver, um tatsächlich Matcha zum Trinken damit zuzubereiten, dann werden die Unterschiede wirklich stark und es mehr als wert, um sie Bescheid zu wissen.

Sie machen nämlich einen gewaltigen Unterschied. Und, wo es sich bei Matcha um ein starkes Aroma handelt, das ich liebe (und andere hassen), so will ich dies hier gerne etwas erkunden – auch wenn es uns etwas vom Thema Chilli abbringt.

 

Interessiert an dem Angebot, das ich im Video erwähne? Hier gibt es die Info.



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