Street Kitchen Food Market, Wien

Wieder einmal ein Beispiel, wo etwas das in Asien an der Tagesordnung (oder eigentlich vielmehr ein normaler Bestandteil der Nacht) ist – und dort allmählich als nicht modern genug abgeschafft wird – als ein trendiges Event in den ‚Westen‘ importiert wird.

Food Trucks sind in den USA schon länger ein Thema; in Europa entwickelt sich die Szene, wenn auch nicht unbedingt mit ganz so viel Hype, allmählich auch – und hier nun kam, von 30. April bis 1. Mai, gleich ein ganzer Street Food Market in die Marx-Halle in Wien.

Viel Zeit dafür hatten wir nicht, aber einen kleinen Eindruck konnten wir doch sammeln. Und nett war’s, auch in der kleinen Auswahl an Highlights…

Schmackhaft

Ein Highlight, bei dem auch wir zugelangt haben, waren die Surf’n’Turf Burger.

Devil Lax, Lachsfiletfüllung mit Chilli-Knoblauch-Sauce; Surf’n’Turn aus Rind und mit Shrimps. Und eine lange Schlange, die davon angelockt wurde.

Danach dann noch Millie’s Frozen Yoghurt für Süsse und Frucht (und seit wann betrachtet meine Süsse eigentlich Dessert als guten Abschluss eines Essens, auf so ganz un-chinesische Art?)…

Seltsam und interessant

Speiseplan. „What the bug“ da am Speiseplan steht, man züchtet nämlich Insekten für den Verzehr. Wieder einmal so etwas, wovon man nur von weither hört und gar nicht weiss, dass sich auch in der Nähe jemand damit beschäftigt.

Spicy

Lovely, Sweet Chili und Die Pfefferei waren vertreten. Da fällt mir ein, mit wem ich bald einmal zum Reden kommen wollte…

Schinesisch

Gleich das erste, was uns anlachen musste, war der Stand von Monsieur Yong mit, unter anderem, dem ersten und einzigen Jianbing-Brater in Österreich. Nicht gerade etwas, das wir hier brauchen (da wir jianbing auch in China nicht unbedingt so sehr schätzen), aber gerade darum eine sehr amüsante Sache.

Das Thema zeigt einfach zu wunderbar, wie etwas an einem Ort geradezu minderwertiges an einem anderen Ort eine interessant-exotische Sache sein kann.

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