Frühling für den Sichuanpfeffer (Sansho)…

Frühling für den Sichuanpfeffer (Sansho)…

… oder eigentlich, mit Kinome…

Man kann beim Sichuanpfeffer noch immer kaum von Bekanntheit sprechen, aber seine „Pfefferkörner“ wie auch Pflanzen sind allmählich relativ leicht erhältlich.

Kaum bekannt aber ist seine Nutzung, und vor allem die japanischen Nutzungen der frisch spriessenden Blätter und der Blüte sind ausserhalb Japans so gut wie unbekannt.

Frische Sansho-Triebe

Wie so oft sind es Verwendungen, die von saisonaler Frische abhängen und sich dadurch nicht so leicht auf den globalen Markt bringen lassen, die in ihren Regionen verbleiben… und hier bei mir ist, bei allem was jetzt im Frühling zu erledigen ist, auch gleich die Saison vorbei, ohne dass ich dazu gekommen wäre, über diese Verwendung von Sansho (so der japanische Name von Sichuanpfeffer) berichtet zu haben.

Nachdem ich aber noch einiges mehr hierzu erzählen möchte – und gerade dabei bin, als Amme für zahlreiche Sichuanpfeffer-Sprösslinge zu dienen – will ich doch gleich einmal mit diesem passend frühlingshaften Thema den Anfang machen…

Wer es gerne auch geschrieben haben möchte:

Der japanische Name der Sichuanpfeffer-Sprossen, von denen ich hier vor allem spreche, ist kinome. Die Pflanze bzw. das Gewürz aus den Samenschalen ist Sansho.

Die Blüten, für die mir der Name nicht einfallen wollte, haben keinen besonderen/eigenen Namen, sie werden einfach als hana sansho (sansho no hana?) bezeichnet, also eben Sichuanpfeffer-Blüten.

In China, wo wir schon dabei sind, spricht man von Huajiao, also Blumen- bzw. Blütenpfeffer.



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