Gärtnern ist Therapie…

„Gärtnern. Billiger als Therapie – und man bekommt Tomaten.“

Das Statement macht immer wieder die Runde über social media, aber es trifft meine Erfahrung mit dem Garten nicht ganz.

Mit dem Einfall der Eisheiligen, der dieses Jahr ja doch mal wieder ganz ordentlich war, war die Motivation für Gartenarbeit, so wie auch so manche Pflanze, dahin. (Das Chilli hat die Kälte gut überstanden, die Bittermelone etwa war aber hinüber.)

Die Nacktschnecken glauben immer noch, dass jedes Auspflanzen meinerseits für sie einem „Es ist angerichtet“ gleich kommt, sei es im Freiland oder in Töpfen.

Nur mit Hitzeperioden ziehen sie sich etwas zurück, aber sie finden sich genug feuchte und schattige Plätze, um über die Runden zu kommen. Und dann kommt die nächste Regenphase, und sie sind in Heerscharen unterwegs.

So schreibe ich also über die Freude, sich, zumindest zum Teil, aus dem eigenen Garten zu ernähren, denke über Permakultur-Methoden nach, arbeite an meinem Chilli- und Gemüseanbau, aber finde auch jede Menge Frust.

Und so, zumal es auch genug weiteres zu tun gibt, erklärt sich meine kürzliche Abwesenheit vom Blog.

Wenn Gärtnern Therapie ist, dann war das Ziel wohl Rage. Aber passenderweise wird es wohl Chilli geben.

Gärtnern ist Therapie...?
Gärtnern ist Therapie…?

Zumindest etwas davon überlebt ja und wird glücklicherweise vielleicht auch florieren. Was eine Freude, um so mehr bei all den Herausforderungen, Chilli aufblühen zu sehen.

First chilli to flower
Eines der ersten blühenden Chilli 2014: Tujia Dorfmagie. Ja, da steckt eine Geschichte hinter dem Namen 😉
Chilli vom Berge...
Chilli vom Berge… auch schon in Blüte, auch mit seiner eigenen ‚Sammelgeschichte‘

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