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Willkommen bei ChiliCult!

Angefangen hat alles 1998 mit einem „Chinesischen Fünffärbigen Chilli“; fast schon zwanzig Jahre später hat mich die Faszination der scharfen Gewürze zu zahlreichen Sorten im Garten, Jahren auf Feldern und in Küchen Chinas und Vorträgen und Koch-Workshops (und dieser Webseite) geführt.

Worum es hier geht?

Nicht darum, an der Chillischärfe zu leiden und mit Rekord-Sorten schnelle Aufmerksamkeit zu erlangen.

Vielmehr um den Genuss, die Aromen und Schärfen von Chilli und anderen Gewürzen zu kennen und perfekt nutzen zu können, im Wissen, was diese für eine Rolle in der Weltgeschichte und für individuellen Genuss und Gesundheit gespielt haben bzw. spielen.

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Bauernmarktgedanken in China

Der kleine, lokale Bauernmarkt in Jiubujiang, Hunan, mal wieder, auch diesen Sommer. Wieder kann ich nur ein paar kurze Eindrücke zeigen; es wäre mir einfach zu dumm, mich hier mit der Videokamera in der Hand hinzustellen und intensive Palaver abzuhalten.

„Bratpaprika“, oder: Die Sache mit dem Shishito-Chilli

Durch den alljährlichen Verkauf am Jungpflanzenmarkt von Arche Noah, mit den eigenen Einkäufen im Supermarkt, konnte ich sehr schön beobachten, wie sich die Bekanntheit der spanischen „Bratpaprika“ Pimientos de Padrón entwickelte. Shishito-Chilli (bzw. -Paprika) allerdings hat ausserhalb seiner Heimat eine ganz andere Karriere erfahren, obwohl er sehr ähnlich wäre…

Das arme Chilli, oder: Warum Chilli nicht zu feiner Küche wurde

Die Chillipfeffer gelten nicht gerade als ein feines Gewürz (oder werden als vielfältig wahrgenommen). Der Grund dafür scheint in der Interaktion ihrer botanischen Eigenschaften mit der menschlichen Psychologie zu liegen: Das Chilli war so effektiv, es hat nicht nur (angeblich) den Pfeffer von seinem Thron gestossen, sondern gleich die gesamte scharf-würzige Küche zu einem Zeichen …